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Primaer- Sekundaer- rohstoffe rohstoffe <--------------------------------------------| | | | | | | \/ \/ | Produktion ------------------------------> Investitions- und | | Konsumgueter | | | | \/ ja | | Abfall vermeiden? ----------> keine Abfaelle | | | ______________ | | | nein | | | | | \/ | | Reststoffe | | |<-----------------------------------------------| | | | \/ ja | vermindern? -------------> Reduzierung | | ----------- | nein | | | | <------------------------| | \/ | getrennte Erfassung, | Sortierung | | | | | \/ ja ja | verwerten? -------------> stoffliche ------------> Recycling ------>| | Verwertung --------- | | | | nein | nein | | | | | \/ \/ | Konditionierung, termische ------------> Reststoffe | Behandlung Verwertung ( z.B. aus HTV, | | Pyrolyse usw.) | | | | | | | | nein \/ ja | | <----------------------------------------- verwerten? ------>| | \/ Ablagerung /\ / \ / \ \/ \/ Deponierung Deponierung obertage untertage
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Informationen zur Studie:
EPEA, 72070 Tübingen, Neue Straße 4, Herr Schäfer, Fax: (0)7071-26144
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Quelle: DSD, D-51170 Köln, Fax: 02203-937191
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Die neuen Überwachungsregelungen treten schrittweise in Kraft, in vollem Umfang erst am 1. Januar 1999.
Eine der wichtigen Änderungen:
Oberstes Gebot ist die Abfallvermeidung. Abfälle werden in Anlehnung an
den EU-Begriff als Reststoffe und Wirtschaftsgüter angesehen. Eine
Sonderstellung nehmen die besonders Überwachungsbedürftigen Reststoffe
ein.
Quelle: BMU, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 120629,
53048 Bonn, Fon: 0228-3052010
URL: http://www.bmu.de/news93.htm
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Am 6. November hat das Bundeskabinett seinen Entwurf zur
Neufassung der Verpackungsverordnung (VerpackV)
verabschiedet. Der Pressesprecher des Naturschutzbundes
Deutschland e.V. (NABU), Michael Schroeren, kritisierte, dass
dieser Entwurf das Mehrwegsystem gegenueber
Einwegverpackungen benachteilige. Wird beispielsweise nach
der "alten" Verpackungsverordnung bundesweit ein
Mehrweganteil von 72 Prozent bzw. in den einzelnen
Bundeslaendern die Mehrwegquote des Jahres 1991
unterschritten, sollte bisher automatisch ein Pfand auf
Einwegverpackungen erhoben werden. Der Kabinettsentwurf
ersetzt diese Regelung durch eine Kannbestimmung und
unterlaeuft somit das selbst gesteckte Ziel der Mehrwegquote,
so der NABU. Ausserdem koennen kuenftig Schlauchbeutel zu
den Mehrwegverpackungen gerechnet werden und erhoehen so
die Mehrwegquote fuer Konsummilch. Darueber hinaus strich
das Kabinett die Erfassungs- und Sortierquoten fuer einzelne
Materialien zu einer "Verwertungsquote" zusammen, die
zudem selbst auch gesenkt wurde. Bisher bezogen sich die
Erfassungs- und Sortierquoten auf die gesamte Abfallmenge.
Kuenftig muessen nur noch die Haelfte der eingesammelten
Kunststoffverpackungen verwertet werden - gegenueber 64
Prozent vorher. Wiederum 25 Prozent entfallen auf das
Wertstoffrecycling, der Rest wird energetisch verwertet. (ha)
Quelle:
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Michael Schroeren,
Postfach 30 10 54, 53190 Bonn, Fon 0228/97561-41, Fax -94.
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Schulen produzieren in erheblichem Masse Muell und sind gesetzlich verpflichtet Abfall zu vermeiden bzw. zu verwerten - was in der Praxis allerdings selten erfolgreich geschieht. DieDipl.-Psychologin Ute Brueggemann, Bochum, zeigte jetzt amBeispiel der Gesamtschule Koenigsborn in Unna, dass Schuelerfuer Umweltfragen sensibilisiert werden konnten. Mit finanzieller Unterstuetzung der "Gesellschaft fuer Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH" (GWA) fuehrte sie einen dreimonatigen Modellversuch zur "Muelltrennung in der Schule" durch. Die Ergebnisse dieser Schulabfallanalyse verdeutlichen, in welch hohem Masse, Schulen Muell vermeiden oder verwerten koennen. 71 Prozent des gesamten Muells der Gesamtschule Koenigsborn sind Altpapier und -pappe, 21 Prozent entfallen auf Verpakkungsabfaelle und je 4 Prozent sind Bioabfall und Restmuell. Somit gehoeren ungefaehr 95 Prozent des gesamten Abfalles zu den wiederverwertbaren Stoffen und nur etwa fuenf Prozent muessen ueber den Restmuell entsorgt werden. Waehrend der dreimonatigen gemeinsamen Arbeit mit Schuelern und Lehrern, konnte die Autorin in einer Schulklasse, welche sie intensiv betreut hat, den Muellberg um insgesamt 45 Prozent senken; es gab 57 Prozent weniger Altpapier, 38 Prozent weniger Verpackungabfaelle und 24 Prozent weniger Restmuell. Die Schule sparte dadurch ca. 5.000 DM pro Jahr. Die Schule ist nicht nur als Muellproduzent, sondern auch wegen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags fuer eine umweltpsychologische Studie interessant, denn bisherige Forschungsergebnisse zeigen, dass gerade eine fruehzeitige Umwelterziehung effektiv ist. Nicht zuletzt sprechen oekonomische Gruende fuer die Optimierung der Abfallentsorgung an Schulen. Da die nordrhein- westfaelischen Schulen im Rahmen der Umstellung auf eine dezentrale Ressourcenverwaltung nun eigenverantwortlich ueber ihren Etat bestimmen koennen, waeren finanzielle Vorteile fuer sie direkt nutzbar. Dr. Manfred Burazerovic, Essen Ute Brueggemann, Huettemannstr. 11, 44137 Dortmund, Fon 0231/149341.
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Statistisches Bundesamt
Mitteilung fuer die Presse
25. Januar 1996
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Abfallbilanz 1993 fuer Deutschland
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Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, belief sich das Abfallaufkommen
insgesamt in Deutschland 1993 auf 337 Mill. t. Es war damit um 10 Prozent
niedriger als im Jahr 1990 (374 Mill. t). Der Rueckgang betraf sowohl das
fruehere Bundesgebiet (- 11 Prozent) als auch die neuen Laender und Berlin-
Ost (- 7 Prozent).
Die Abfaelle zur Beseitigung gingen um nicht weniger als 48 Mill. t auf
252 Mill. t im Jahr 1993 zurueck. Allein das Produzierende Gewerbe
verzeichnete einen Rueckgang um 43 Mill. t auf 216 Mill. t. Bei den
Abfaellen zur Verwertung stieg 1993 zu 1990 die Abfallmenge um 11 Mill. t
auf 86 Mill. t an.
Die Abfallmenge an Bauschutt, Bodenaushub lag mit 143 Mill. t im Jahr
1993 um 11 Mill. t hoeher als im Jahr 1990. Im frueheren Bundesgebiet
gingen die gesamten Abfallmengen an Bauschutt, Bodenaushub um 16 Mill. t
auf 107 Mill. t zurueck. In den neuen Laendern stieg dagegen das Aufkommen
an Bauschutt, Bodenaushub um 27 Mill. t auf 36 Mill. t.
Das Bergematerial aus dem untertaegigen Bergbau nahm 1993 gegenueber 1990
entsprechend der ruecklaeufigen Foerderung von Steinkohle und Kalirohsalzen
um 21 Mill. t auf 68 Mill. t ab.
Die Produktionsabfaelle gingen um 20 Mill. t auf 77 Mill. t zurueck. In den
neuen Laendern reduzierten sich die Produktionsabfaelle um 17 Mill. t auf
13 Mill. t, im frueheren Bundesgebiet waren die Produktionsabfaelle um 3
Mill. t ruecklaeufig.
Das Aufkommen an besonders ueberwachungsbeduerftigen Abfaellen ging von
13 Mill. t auf 9 Mill. t (- 30 Prozent) zurueck (frueheres Bundesgebiet:
- 17 Prozent, neue Laender: - 69 Prozent).
Die Gesamtmenge an Hausmuell, hausmuellaehnlichen Gewerbeabfaellen, Sperrmuell,
Kehricht belief sich 1993 auf 43 Mill. t. Auf das Produzierende Gewerbe
und auf Krankenhaeuser entfielen 6,5 Mill. t und auf die oeffentliche
Strassenreinigung 1,6 Mill. t.
Die privaten Haushalte (einschliesslich Kleingewerbe, Dienstleistungen)
erzeugten 35 Mill. t Hausmuell. Hierin sind die Abfaelle zur Beseitigung
("graue Tonne") in Hoehe von 24 Mill. t sowie die Getrenntsammlungen
verwertbarer Abfaelle in Hoehe von 11 Mill. t enthalten.
In oeffentlich zugaenglichen Abfallbeseitigungsanlagen der oeffentlichen
Hand und der gewerblichen Entsorgungswirtschaft wurden 1993 mit rund 132
Mill. t Abfaellen etwa 18 Mill. t weniger entsorgt als im Jahr 1990.
Gegenueber 1990 nahm im frueheren Bundesgebiet 1993 die Anzahl der oeffentlich
zugaenglichen Deponien von 3000 auf etwa 2600 ab. In den neuen Laendern
reduzierte sich die Zahl der Hausmuelldeponien und Deponien fuer Bauschutt
und Bodenaushub von ueber 3000 auf knapp 500. Ueberdies wurden nahezu alle
ungeordneten Ablagerungen (1990: Anzahl ca. 1200) fuer die
Abfallentsorgung geschlossen.
Im internationalen Vergleich nahm Deutschland 1990 bezogen auf das
Hausmuellaufkommen pro Kopf der Bevoelkerung mit ca. 350 kg je Einwohner einen
Mittelplatz innerhalb der europaeischen Laender ein. Hoeher lag das
Abfallaufkommen pro Kopf in den Niederlanden, waehrend es in Frankreich,
Italien, Grossbritannien und Belgien etwa gleich war wie in Deutschland.
Niedriger lag das Pro-Kopf-Aufkommen an Hausmuell in Portugal und in
Spanien.
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Der 470seitige Tagungsband ist gegen 69 DM zu beziehen bei: Universität Gesamthochschule Kassel, Fachgebiet Abfalltechnik, Marco Boller, Mönchebergstr. 7, 34125 Kassel, Fon 0561/804-3984, Fax -3744.
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Hausmüll in Deutschland 2004
Genau 456 Kilogramm hat jeder Einwohner zwischen Flensburg und Berchtesgaden im Jahr 2004 in die Tonne gestopft. Insgesamt kamen so 37,6 Millionen Tonnen Abfall zusammen. Das entspricht dem Gewicht von drei Millionen Reisebussen oder einer Million Nilpferden oder fast 300.000 Blauwalen!
Immerhin: Die Menge an Hausmüll ist kleiner geworden. Im Jahr 2000 hatte jeder Einwohner noch 13 Kilogramm mehr weggeschmissen. Und: Mehr als die Hälfte des Mülls wird jetzt wiederverwertet. Extra gesammeltes Papier, Glas, Kunststoff und Biomüll konnten fast vollständig recycelt werden.